
Das Projekt wurde vom Verein „Engagiertes Borna“ gemeinsam mit den „Tretpiraten“ und dem „Seehaus“ auf den Weg gebracht. Damit wurde zugleich ein Wunsch der Bürgermeisterin von Irpin aufgegriffen: Im Mittelpunkt der partnerschaftlichen Zusammenarbeit sollten in diesem Jahr insbesondere Kinder und Jugendliche stehen.
Neben der sportlichen Herausforderung erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Dazu gehörte unter anderem ein gemeinsamer Besuch im Zoo Leipzig. Der Aufenthalt ermöglichte den jungen Sportlern nicht nur neue Eindrücke und Begegnungen, sondern schenkte ihnen vor allem einige unbeschwerte Tage fernab von Angst, Sorgen und dem belastenden Alltag in ihrer ukrainischen Heimat.
Gerade in schwierigen Zeiten zeigte sich, welchen besonderen Wert gelebte Städte-
partnerschaften haben. Sie verbanden Menschen über Ländergrenzen hinweg, schufen persönliche Begegnungen und machten gegenseitige Unterstützung unmittelbar erlebbar. Der Sport bot dafür eine besondere Grundlage: Er förderte Gemeinschaft, Teamgeist und Zusammenhalt – unabhängig von Herkunft und Sprache.
Die Stadt Borna freute sich sehr, die jungen Radsportler und ihre Trainer aus Irpin begrüßen zu dürfen. Ein besonderer Dank galt den beteiligten Vereinen sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diesen Aufenthalt organisiert und ermöglicht hatten.
Die Teilnahme am 24-Stunden-Gravelmarathon verlangte den jungen Sportlern viel Kraft und Ausdauer ab. Im Mittelpunkt standen jedoch nicht allein die sportlichen Leistungen, sondern vor allem die gemeinsamen Erlebnisse, herzlichen Begegnungen und Erinnerungen, die hoffentlich noch lange bleiben werden.
Stadtverwaltung Borna