
Ausgangspunkt des Szenarios waren simulierte Angriffe auf kritische Infrastruktur in Leipzig. Während sich das Krankenhaus Borna auf die Aufnahme zahlreicher Verletzter vorbereitete, wurde eine Explosion auf dem Klinikgelände angenommen. Die Folge: Das Krankenhaus musste auf Notbetrieb umstellen und gleichzeitig eine große Zahl von Verletzten versorgen.
An der Übung beteiligten sich Einsatzkräfte der DRK-Katastrophenschutzzüge, der Freiwilligen Feuerwehren Borna, Eula und Zedtlitz sowie weiterer Organisationen. Unterstützt wurden sie von 50 Verletztendarstellern, die unterschiedliche Verletzungsmuster simulierten.
Im Mittelpunkt standen die Alarmierung der Einsatzkräfte, der Aufbau eines Behandlungsplatzes für bis zu 50 Patienten, die strukturierte Sichtung und Erstversorgung der Verletzten sowie deren Transport in geeignete Krankenhäuser der Region. Darüber hinaus wurde das Zusammenspiel zwischen Einsatzleitung, Feuerwehr, Sanitäts- und Betreuungskräften sowie den beteiligten Behörden erprobt. Auch die Kommunikation zwischen den einzelnen Einsatzabschnitten und die Umsetzung des internen Notfallkonzeptes der Sana Kliniken waren wichtige Bestandteile der Übung.
Auf dem Gelände des Krankenhauses entstand innerhalb kurzer Zeit ein voll funktionsfähiger Behandlungsplatz, während im Gewerbepark Borna ein Rettungsmittelhalteplatz eingerichtet wurde. Hier zeigte sich, wie wichtig eine koordinierte Zusammenarbeit aller Beteiligten ist, um im Ernstfall schnell und effektiv Hilfe leisten zu können.
Die Organisatoren zogen ein positives Fazit. Die Übung bot wertvolle Erkenntnisse für die weitere Optimierung bestehender Einsatz- und Notfallpläne und verdeutlichte zugleich die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im Katastrophenschutz.
red
Ein Video der Übung finden Sie auf dem Youtube-Kanal von MuldentalTV.
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