
Dazu ist den Mädels nochmal ganz herzlich zu gratulieren, denn sie haben es mit Können, Teamgeist und viel Engagement letztlich sportlich geschafft, sich dafür in unzähligen Trainingsstunden gequält, zumeist lange Reisen an 14 Wochenenden auf sich genommen und sich selbst immer wieder, auch nach so manchem unglücklich verlorenen Satz oder Spiel, motiviert, sich gegen die immens starke (semi)professionelle Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt durchzusetzen. Zu gratulieren ist aber auch dem Trainerteam, durch dessen gute Arbeit die auf diesem Liganiveau unerfahrenen, zumeist noch jungen Mädels letztlich dazu gebracht worden sind, das zu schaffen.
Aber es ist auch allen zu gratulieren und vor allem zu danken, die abseits vom Spielfeld zu dieser erfolgreichen Saison nach dem dritten Aufstieg in vier Jahren (!) beigetragen haben: dem Team ums Team und dem breiten Kreis von Unterstützern, den Sponsoren und Förderkreismitgliedern, der Stadt und den vielen Fans. Denn all das zu schaffen, sowohl sportlich als auch organisatorisch und finanziell, war eben nur gemeinsam möglich.
Nun ist es erst einmal ruhiger geworden um das Team, denn es hat sich in die verdiente, aber mit vier Monaten recht lange Sommerpause verabschiedet. Die Spielerinnen nutzen die Sommerpause unterschiedlich: Sie widmen sich verstärkt dem Studium, versuchen sich (teils recht erfolgreich) im Sand, verreisen auch mal für längere Zeit usw.
Doch hinter den sportlichen Kulissen gibt es keine Pause, richtet sich der Blick auf die Saison 2026/27, auf die großen Herausforderungen, vor die diese uns vor allem sportlich, aber auch organisatorisch und letztlich finanziell absehbar, wieder stellen wird. An all dem wird von Vereinsvorstand und Trainer schon längst intensiv gearbeitet. Der Kader ist schon so gut wie komplett, an der Sicherung der organisatorischen Voraussetzungen und des Budgets wird intensiv gearbeitet, um möglichst schon vor der Sommerurlaubszeit alles „in Sack und Tüten“ zu haben.
Aktuell werden die Sponsoren um Sie um die Beibehaltung oder bestenfalls Verstärkung ihres Engagements gebeten. Das, und die Suche nach neuen Sponsoren, ist angesichts der wirtschaftlichen Lage in unserem Land und unserem regionalen Umfeld kein „Selbstläufer“. Deshalb gestatte ich mir hier die Bitte an volleyballinteressierte Unternehmer, die bisher noch nicht im (Volleyball-)Sport als Unterstützer aktiv sind: Werden Sie selbst Sponsor und / oder unterstützen Sie uns, wenn Sie vielleicht jemanden kennen, den man für unsere gute gemeinsame Sache als Sponsor gewinnen kann. Der „Lohn“ ist eine starke Wahrnehmung in den Sporthallen und im Internetstream der Spiele über DYN. Interessenten können sich gern per E-Mail an sandra.peter@neuseenland-volleys.de wenden. Sie freut sich, von Ihnen zu hören.
Große Unterstützung erfahren die Neuseenland-Volleys bekanntermaßen auch durch den vor drei Jahren gegründeten Förderkreis. Diesen weiterzuentwickeln, ist mir vor allem wegen des „moralischen“ Unterstützungssignals wichtig, das er nach innen und außen sendet. Darum auch hier meine Bitte an alle bisher noch unentschlossenen Volleyballinteressierten: Treten Sie dem Förderkreis bei. Der „Lohn“ ist hier u. a. eine Dauerkarte für die Heimspiele. Wer dazu mehr erfahren möchte, kann sich gern per E-Mail an rainer.leipnitz@neuseenland-volleys.de wenden. Ich freue mich auf möglichst viel Post.
Nun wünsche ich Ihnen allen einen schönen, sonnigen Sommer und einen erholsamen Urlaub, wo auch immer Sie ihn verbringen werden. Die Saison 2026 / 27 startet dann am 19. September 2026 mit einem Heimspiel der Damen 1 gegen den Titelfavoriten Straubing. Das wird übrigens gleich ein Dreifachevent in der Neuseenlandhalle, denn auch die Damen 2 (das sind übrigens die ehemaligen Emplify-Volleys, die samt Spielrecht für die 3. Liga Ost von den LE Volleys zu uns nach Markkleeberg gewechselt sind und für eine sportliche Lückenschließung im Damen-Leistungsbereich zwischen der Regionalliga Ost und der Sparda 2. Liga Pro sorgen) und die Damen 3 (Regionalliga Ost) starten hier in die Saison. Ich freue mich schon drauf!
Rainer Leipnitz, Neuseenland-Volleys Markkleeberg, Foto: bw