
20*C+M+B+26 in die Häuser und baten um eine Spende für Kinder in Not.
Von ihrer Aussendung im Familiengottesdienst am 27. Dezember 2025 in Frohburg bis zur Rückkehr am 9. Januar 2026 in Zedtlitz waren etwa 70 Kinder und deren Begleiter in 21 Gruppen nicht nur als Botschafter des Friedens unterwegs, sondern auch als lebendige Zeichen der Hoffnung – vor Ort und weltweit. Einen besonderen Höhepunkt gab es am Dreikönigstag, dem 6. Januar, mit den Segensbesuchen bei Landrat Henry Graichen am Landratsamt, an der Außenstelle des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, bei Oberbürgermeister Oliver Urban am Rathaus und bei Superintendent Jochen Kinder an der Stadtkirche in Borna.
Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ stand ein besonders wichtiges Thema im Mittelpunkt der 68. Aktion Dreikönigssingen 2026: Millionen Kinder auf der Welt müssen arbeiten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen – viele unter gefährlichen Bedingungen. Sie haben keine Zeit zur Schule zu gehen oder einfach Kind zu sein. Die Aktion möchte auf dieses Unrecht aufmerksam machen und konkrete Hilfe leisten.
Im Fokus stand in diesem Jahr Bangladesch. Dort arbeiten viele Kinder in Werkstätten, auf Märkten oder in Textilfabriken. Partnerorganisationen des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ helfen vor Ort, Kinder aus der Arbeit zu holen und ihnen wieder Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Sie unterstützen Familien, damit diese ohne die Mitarbeit ihrer Kinder auskommen können, und setzen sich gegenüber Behörden und Arbeitgebern für die Rechte der Kinder ein. Denn Bildung ist der Schlüssel, um Armut und Ausbeutung zu überwinden.
Durch den Einsatz der Sternsinger in Borna, Frohburg und Deutschland werden Kinder in aller Welt gefördert. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, deren Rechte missachtet werden oder die ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in rund 90 Ländern der Welt werden in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion Dreikönigssingen unterstützt werden.
Philipp Ramm-Kokot, Katholische Pfarrei Hl. Edith Stein (Fotos: Weronika Weber)